geboren in weimar

lehre als holzbildhauerin

 

1925 besuch der tanzschule gret paluca, dresden

 

1928–1932

gymnastiklehrerin am bauhaus

choreographie/tanz in der bühnenwerkstatt

 

1933 tod durch einen badeunfall in tel aviv

FRAUEN AM BAUHAUS

 

KARLA GROSCH

(1904–1933)

Fräulein Grosch leistete in der unter Leitung von Herrn Professor Oscar Schlemmer stehenden Bühnen-Abteilung wertvolle Mitarbeit. Sie studierte Tänze und Bewegungsstudien ein und konnte dank ihrer eigenen künstlerischen und tänzerischen Fähigkeiten bei verschiedenen Einzel- und Gruppenaufführungen selbstständige Aufgaben durchführen.

 

Aus dem Arbeitszeugnis von Mies van der Rohe, 1932

Karla Grosch, Sportschule S. Deutsch, Berlin, 1928, Fotograf: unbekannt. © Zentrum Paul Klee, Bern
Karla Grosch, Sportschule S. Deutsch, Berlin, 1928, Fotograf: unbekannt. © Zentrum Paul Klee, Bern
Karla Grosch, Sportschule S. Deutsch, Berlin, 1928, Fotograf: unbekannt. © Zentrum Paul Klee, Bern

Karla Grosch, Sportschule S. Deutsch, Berlin, 1928, Fotograf: unbekannt. © Zentrum Paul Klee, Bern

​»frl. karla grosch von der palucca-schule in dresden leitet den gymnastik-unterricht für damen.«

»Den sprichwörtlichen Kollektiv-Neurosen des Bauhauses, Furcht einer einseitig-geistigen Betätigung, begegnete ich durch die Einführung des Sportunterrichtes. Eine Hochschule ohne Leibesübungen erschien mir ein Unding.«

 

Hannes Meyer an Oberbürgermeister Hesse, 1930

 

Ich habe eine kindliche Freude wenn ich fühle, wie ich meinen Körper in der Gewalt habe, wie ich Forderungen an ihn stellen kann, wie er nachgibt, funktioniert, und ich kann mich ganz in seinen Leistungsmöglichkeiten verlieren.

 

Karla Grosch 

Ich habe eine kindliche Freude wenn ich fühle, wie ich meinen Körper in der Gewalt habe, wie ich Forderungen an ihn stellen kann, wie er nachgibt, funktioniert, und ich kann mich ganz in seinen Leistungs-möglichkeiten verlieren.

 

Karla Grosch 

»Den sprichwörtlichen Kollektiv-Neurosen des Bauhauses, Furcht einer einseitig-geistigen Betätigung, begegnete ich durch die Einführung des Sportunterrichtes. Eine Hochschule ohne Leibesübungen erschien mir ein Unding.«

 

Hannes Meyer an Oberbürgermeister Hesse, 1930

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