DIE BAUHAUS ZEITSCHRIFTEN

wir wollen keine kunstzeitschrift

 

sein mit feierlichen aufsätzen, schon bei der geburt reif zum langsamen, aber sicheren tod in würdevollen bibliotheken und vornehmen büchersalons. wir wollen ihnen ein geistiges sportgerät in die hände geben, wir wollen das bauen und gestalten unserer zeit mit festem griff anfassen, an fundamenten, konstruktionen und formen rütteln - nicht zart, nicht taktvoll - hart und schonungslos, auch wenn es objekte unserer größten ehrerbietung sind. was echt ist, wird solchem draufgehen standhalten, was falsch ist, muß sich einem befreienden lachen preisgeben: gottlob, wieder eine attrappe er­ledigt! und wenn wir in unserer unbekümmert­heit ab und zu daneben hauen - wir laden gern den zorn aller geistesbonzen über uns. der sinn des bauhauses und seiner zeitschrift ist: jung zu sein, frisch zu wagen und allen muckern zum trotz: einem fröhlicheren werk unbeschwerter kommender zeiten vorzuarbei­ten. da stehen bau und bild, zweckform und kunstform bunt gewürfelt in einer reihe; praxis und theorie, schaffen und kritik, eigenes und verwandtes oder gegnerisches lassen leben­dige kräfte spielen.

 

lesen sie die bauhaus-zeitschrift!

 

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wir wollen keine kunstzeitschrift

 

sein mit feierlichen aufsätzen, schon bei der geburt reif zum langsamen, aber sicheren tod in würdevollen bibliotheken und vornehmen büchersalons. wir wollen ihnen ein geistiges sportgerät in die hände geben, wir wollen das bauen und gestalten unserer zeit mit festem griff anfassen, an fundamenten, konstruktionen und formen rütteln - nicht zart, nicht taktvoll - hart und schonungslos, auch wenn es objekte unserer größten ehrerbietung sind. was echt ist, wird solchem draufgehen standhalten, was falsch ist, muß sich einem befreienden lachen preisgeben: gottlob, wieder eine attrappe er­ledigt! und wenn wir in unserer unbekümmert­heit ab und zu daneben hauen - wir laden gern den zorn aller geistesbonzen über uns. der sinn des bauhauses und seiner zeitschrift ist: jung zu sein, frisch zu wagen und allen muckern zum trotz: einem fröhlicheren werk unbeschwerter kommender zeiten vorzuarbei­ten. da stehen bau und bild, zweckform und kunstform bunt gewürfelt in einer reihe; praxis und theorie, schaffen und kritik, eigenes und verwandtes oder gegnerisches lassen leben­dige kräfte spielen.

 

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Aus: bauhaus 4.1928

gropius, moholy-nagy​

meyer, kállai

hilberseimer, albers, kandinsky

1926 1927

1928

1929

1931

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