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berlin

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hannes

meyer

mies van der rohe

kunst

und handwerk

laboratorien für die industrie

kunst und industrie​

akademie und architektur

volksbedarf statt luxusbedarf

expressionismus

der mensch

funktionalismus

die (wohn)maschine

kollektive gestaltung

rationalismus

internationalität

direktoren:

walter

gropius

1919 1920 1921 1922 1923 1924 1925 1926 1927 1928 1929 1930 1931 1932 1933

CHRONOLOGIE DES BAUHAUSES​

1915

 

walter gropius neben hermann obrist und august endell von henry van de velde als nachfolger für die leitung der 1909 gegründeten kunstgewerbeschule weimar vorgeschlagen.

 

1919

 

märz walter gropius als leiter bestätigt. großherzogliche hochschule für bildende künste und großherzogliche kunstgewerbe-schule zusammengelegt und in »staatliches bauhaus in weimar« umbenannt.

 

april das bauhaus manifest erscheint. 

1. juni erste meisterratssitzung mit feininger, itten, marcks u.a.

 

1920

 

februar erster angriff der völkischen partei im thüringischen landtag.

oktober 78 männl. und 59 weibl. studierende

 

1921

 

januar satzungen angenommen: meister, gesellen, lehrlinge. regierung beschließt wiedereinrichtung der hochschule.

 

theo van doesburg lebt bis 1923 meist in weimar. vorträge über »de stijl«.

 

mappenwerke neue europäische graphik

 

1922

 

januar offizielles signet, das »profil«, entworfen von oskar schlemmer.

september »konstruktivistische internationale schöpferische arbeitsgemeinschaft« (dada-treffen) in weimar, geleitet von theo van doesburg. teilnehmer el lissitzky, moholy-nagy, richter, graeff u.a.

 

1923

 

17. februar aufführung von lothar schreyers »mondspiel«

märz abgang von johannes itten, berufung von moholy-nagy

16. märz interpellation gegen das bauhaus im thüringischen landtag.

 

15.-19. august bauhauswoche.

konzerte, vorträge, theateraufführungen, bauhaus-ausstellung bis 30. september mit werken der meister, arbeiten aus dem unterricht und den werkstätten sowie ausstellung »internationale architektur«.

 

erste publikation »staatliches bauhaus in weimar 1919-1923« im albert langen verlag in münchen

 

1924

 

februar wahlen in thüringen. ablösung der sozialdemokratischen durch eine bürgerliche regierung.

april »gelbe broschüre« erscheint, grobes pamphlet eines handwerkermeisters.

mai broschüre mit positiven pressestimmen

1. juni regierungsbaurat dr. nonn beginnt seine laufenden angriffe in »die hilfe« (berlin) 

september vorsorgliche kündigung aller bauhausmeister zum 1. april 1925

oktober gropius gründet den »freundeskreis des bauhauses«

november produktionsbetrieb des bauhauses wird in eine gmbh umgewandelt. etat von 146.000 auf 50.000 rm gekürzt.

 

26. dezember das bauhaus löst sich von selbst auf. öffentliche erkärung aller meister und dem überwiegenden teil der studierenden.

 

sommersemester: 16 Meister (mit nebenamtlichen lehrkräften), 89 Studierende und 28 beurlaubte.

1925

 

um die übernahme des bauhauses bemüht sich neben dessau besonders frankfurt.

 

24. märz dessauer gemeinderat unter vorsitz von bürgermeister fritz hesse beschließt gegen die stimmen der rechtsparteien, das bauhaus als ganzes zu übernehmen. 

22. juni einstimmige baugenehmigung des projektes des bauhausgebäudes.

das erste der bauhausbücher erscheint.

albers, bayer, scheper, schmidt und stölzl zu meistern ernannt.

oktober »von nun an schreibt das bauhaus alles klein«.

5. november richtfest der meisterhäuser

 

wintersemester: 63 studierende

 

1926

 

bauhaus als »hochschule für gestaltung« anerkannt, meister zu professoren ernannt. 

 

21. märz richtfest bauhausgebäude und »weißes fest«

zeitschrift bauhaus erscheint (bis 1931)

4.–5. dezember einweihung des bauhaus-gebäudes. städtischer zuschuss 100.000 rm.

 

83 studierende

 

1927

 

1. april einberufung von hannes meyer zur leitung der architektur-abteilung

mai polemik in zeitungen, die wegen verleumdung verurteilt werden.

4. dezember schlagwörterfest

 

1928

 

januar Forderungen der studierenden nach stärkerer pädagogischer ausrichtung.

 

3. februar gropius erklärt seinen rücktritt, bayer, breuer und moholy-nagy verlassen das bauhaus.

1. april hannes meyer zum direktor ernannt. einführung neuer fachgebiete und werkstätten (fotografie, plastische werkstatt, psychologie) 

kreis der »freunde des bauhauses« besitzt 460 mitglieder.

 

166 studierende (davon 37 ausländer)

 

1929

 

9. februar »metallisches fest«

32.000 rm lizenzeinnahmen aus der industrie

 

170 studierende (119 männl., 51 weibl.)

 

1930

 

steigerung der lizenzeinnahmen, insbesondere durch die bauhaustapete.

 

wegen des auftretens einer gruppe kommunistisch orientierter studierender, die hannes meyer unterstützt, wird er vom oberbürgermeister zum rücktritt veranlasst und geht mit 12 studierenden nach moskau.

 

durch vermittlung von walter gropius wird ludwig mies van der rohe als neuer direktor berufen. beginn seiner tätigkeit im wintersemester.

 

1931

 

juli änderung des studienplanes. zusammenfassung der werkstätten und der architekturabteilung in bau  und ausbau, reklame, foto und weberei.

 

november bei der neuwahl der stadverordneten werden die nationalsozialisten stärkste partei.

 

1932 

 

bürgermeister hesse versucht das weiterbestehen des bauhauses in dessau zu sichern, durch kürzung des städtischen zuschusses auf 50.000 rm. stadtrat beschließt trotzdem die auflösung des bauhauses.

 

mies van der rohe versucht, das bauhaus als privates institut in berlin fortzuführen.

 

oktober einzug des »bauhaus berlin« in eine stillgelegte telefonfabrik an der birkbuschstraße in berlin-steglitz. aufnahme des unterrichts.

 

sommersemester: 168 studierende (33 ausländer)

 

1933

 

11. april auf antrag der dessauer staatsanwaltschaft wird das gebäude durchsucht und 32 studierende werden für 1-2 tage verhaftet. vorläufige schließung beantragt.

 

20. juli zu beginn des sommersemesters löst mies van der rohe mit zustimmung des lehrerkollegiums das bauhaus auf, da er auf die bedingungen der gestapo nicht eingehen kann.

 

10. august mitteilungsblatt für die studierenden über die auflösung des bauhauses.

bauhaus chronik ©A.Riegel

bauhaus 1919–1933

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